Britische Rentner verbrennen Bücher

Der Bedarf an gedruckten Büchern, vor allem von Enzyklopädien, ist in letzter Zeit gesunken. Warum sich regalmeterweise zentnerschwere und ziemlich teure Lexika kaufen, wenn es alles umsonst bei wikipedia gibt? Zunächst einmal gibt es nichts umsonst. Auch die wikipedia sammelt regelmäßig Geld in Form von Spenden ein. Außerdem sind Enzyklopädien wie der Brockhaus Kulturgüter und es geht nichts über das haptische Gefühl, wenn man ein in Leder gebundenes Buch mit Goldschnitt nach Informationen über Mozart, die Römer oder die Geschwindigkeit europäischer Schwalben durchsucht. Natürlich, wenn man die aktuelle Bevölkerungszahl der Dominikanischen Republik wissen will, muss man die aktuellsten Infos anzapfen (und was diese Art von Infos angeht, vertraue ich eher dem WorldFactBook des CIA).
Doch zum Thema. Rentner aus Großbritannien verbrennen massenhaft Bücher, die sie als Restposten erworben haben. Der Grund dafür liegt mitnichten am Inhalt der Bücher, sondern an deren Heizwert. Persönlich habe ich Skrupel selbst den billigsten Schinken wegzuwerfen. Vielen Rentner wird es ähnlich gehen. Deshalb finde ich es ziemlich traurig, dass in einer Nation wie GB die Menschen gezwungen sind, Bücher zu verbrennen.
(Fahrenheit 451 for Cash-Strapped UK Seniors - CNBC via http://blog.fefe.de/?ts=b5bda986)

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martin on Januar 6th 2010 in Mensch, Medien, Gesellschaft

Komapatient kommuniziert?

Gut, dieses Blog liest eh keiner. Aber was solls. Vielleicht bekomme ich ja doch Feedback. Auf den Seiten des von mir hochverehrten Wired-Magazins steht ein Artikel, in dem es um den Fall des Belgiers geht, der 23 Jahre lang als Wachkomapatient behandelt wurde (was im Wesentlichen wohl eine Nichtbehandlung war), er jedoch bei vollem Bewusstsein war.
Reborn Coma Man’s Words May Be Bogus | Wired Science | Wired.com
In dem Beitrag geht es aber nicht um den Fall selbst, sondern um das Interview, das der Patient gab. Dabei tippte er die Antworten auf einen Computer. Dabei wird ihm von einer Pflegerin geholfen, die seine Bewegungen “verstärken” soll. Hier ein Ausschnitt aus dem Interview.


Aber woher wissen wir, dass es wirklich die Worte des Patienten sind, die wir da “hören” und nicht die der Pflegerin. Allgemein - so wired weiter - wird das Verfahren als nicht valide angesehen.
Hm. Robertjoy schreibt dazu in einem Kommentar (24.11.09, 18:35):

I presume the patient speaks only Dutch. Select as his “assistant” a person who does not speak his language, and who therefore is not capable of influencing the selection of keys when forming sentences written in Dutch.

 

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martin on November 25th 2009 in Wissenschaft, Mensch

Bohemian Rhapsody

die Muppet-Version!


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martin on November 25th 2009 in witzig

Emigranski Raggamuffin

Ich stehe auf jede Art von CrossOver. Aber so etwas wie das habe ich noch nicht gehört. Klasse!


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martin on November 14th 2009 in privat

20 Jahre Mauerfall - die bewegenden Bilder

zu sehen bei Spreeblick:


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martin on November 12th 2009 in witzig, Gesellschaft

Ab jetzt kein Schweinefleisch mehr

Ich habe einen Grundsatz: Intelligente Tiere dürfen nicht gegessen werden. Ich bin somit, wenn ich aus dem Eintrag im Online Deutsch-Latein-Wörterbuch geschlossen habe, so etwas wie ein Stulitarier (jemand, der nur Dummes ist). Nun konnte man lesen, dass Schweine ihr Spiegelbild erkennen und somit auch ein Ich-Bewutsstsein haben, so haben es zumindest englische Forscher herausgefunden.
Jetzt muss man also der Liste der Primaten, Delphine, Oktopusse (die können Gläser mit Schraubverschluss öffnen) und einer Reihe anderer Lebensmittel Schweine hinzufügen. Sie sind eh nicht so gesund.

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martin on November 10th 2009 in Wissenschaft, häh?

Happy Birthday Firefox!

Keine Worte benötigt!


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martin on November 10th 2009 in Internet

Soul Food in Amsterdam

Zur Hochzeit meiner Cousine Christin hat meine Schwester einen neuen Spruch kreiert: “Es wäre schön, wenn mein Bruder auch an seinem Diätprogramm teilnehmen würde.” Nun gut. Es ist wirklich ein wenig viel, was ich mit mir rumschleppe. Also hatte ich heute ein Mittagessen, das meiner Schwester und dem Rest der Familie gefallen wird. Einen Joghurt, einen Kaffee und einen Smoothie (so etwas wie dickflüssiger Saft). Lecker. Hier noch ein Fotobeweis:

Ich schreibe diesesn Eintrag jedoch nicht, um mich selbst zu feiern. Nein, auf der Flasche waren ein paar Sachen geschrieben, die ich gern mit Euch teilen würde (und damit mich die Firma nicht in die Armut klagt werde ich es gleich übersetzen). Also sie schreiben:

Liebe/r Leser/in dieses kleinen Labels. Wir möchten Ihnen aus tiefstem Herzen drei Dinge versprechen:

A. Wir werden niemals Saftkonzentrate benutzen oder Wasser bzw. Zucker hinzufügen.
B. Wir werden niemals Lebensmittelfarben, Aromen, Konservierungsstoffe oder anderes künstliches Zeug in unseren Smoothies benutzen.
C. Wir werden immer unsere Hände vor dem Essen waschen.
Falls Sie Hinweise dafür finden, dass wir eines dieser Versprechen gebrochen haben, rufen Sie uns bitte an und wir werden um Verzeihung betteln.

Echtes Soulfood - gesund und macht gute Laune.

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martin on Juli 29th 2009 in witzig, Foto

Martin does LOMOgraphy

Lemongrass LOMOstyle

Ich erinnere mich, dass mein Vater dereinst eine kleine Fotokamera aus der SU mitbrachte, die einfach zu bedienen war - eine LOMO. Diese Kamera ist ganz einfach und kommt ohne technischen Schnickschnack aus. Das sieht man den Fotos auch an - keine Linsenkorrektur, die dafür sorgt, dass das Bild auch am Rand gut sichtbar ist, eine Verzerrung der Farben etc.

Nun haben aber junge Fotografen diese Technik entdeckt und es hat sich eine Community gebildet, die interessante Fotos machen, die eben nicht perfekt sind, dafür den Augenblick einfangen. Dazu ist auf der Webseite lomography.com zu lesen:

Lomography is about being in the moment, capturing it with your favourite Lomographic tool – producing effects like light leaks, vignette framing and deep saturated colours! Our approach to photography, along with the 10 Golden Rules, was inspired by the discovery of the Lomo Kompakt Automat aka the LC-A in 1991.

Nun, ich habe keine LOMO und ich denke, meine Eltern haben si auch nicht mehr. Aber ich habe ein schönes Tutorium gefunden, die erklärt, wie man diese Effekte auch ohne LOMO mit Photoshop hinbekommt. Ich werde versuchen, mich einige Zeit an die 10 Goldenen Regeln zu halten, auch wenn “Dank” Digitalfotografie die Regeln 8 und 9

8. You don’t have to know beforehand what you captured on film.
9. Afterwards either.

nicht einzuhalten sind. Naja, es gibt ja noch Regel 10 (Don’t worry about any rules).

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martin on Juni 28th 2009 in Foto

Weburbanist.com - ein echter Linktipp

Durch Zufall bin ich gerade über eine Internetseite gestolpert, die folgende Inhalte vorhält: “Urban Design Culture Travel Architecture and Alternative Art”. Und tatsächlich ist die Themenbreite enorm: 12 verlassene Orte und deren Geschichte, eine Sammlung kreativer und beeindruckender Fotomontagen, 12 Drehorte bekannter Filme oder 25 Legorekreationen. Also, wer wie ich nutzloses Wissen mag, für den ist diese Seite ein echter Klickbefehl!

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martin on Juni 26th 2009 in Internet, Linktipps